Gemeinderat im Oktober 2019: das Wichtigste

Die Berichte in der NWZ und im Blättle vom 17.10.19 wollen wir hier nicht wiederholen. Aber einen Punkt möchten wir noch einmal betonen: Wir finden verdichtetes Bauen, also möglichst sparsamen Landverbrauch in unserer Gemeinde sehr wichtig, weil Wiesen, Äcker und Wälder (neben unseren Wohnungen) wesentliche Grundlagen unserer Existenz als Menschen sind und weil sie dazu beitragen, dass das Klima nicht kippt. Andererseits müssen sich Neubauten gestalterisch in die Umgebung einfügen, die Nachbarn nicht übermässig beeinträchtigen und genügend leicht zugängliche Fahrradstellplätze bereitstellen so wie Autostellplätze.

Die drei letztgenannten Gesichtspunkte sind beim geplanten Neubau Hauptstrasse 57/1 nicht ausreichend berücksichtigt. Statt dessen erscheint uns die grosse und hohe Überbauung des Grundstücks zu sehr auf wirtschaftlichen Gewinn ausgerichtet.

Die Entscheidung liegt nun einerseits beim Bauherrn und andererseits beim Landratsamt, der Gemeinderat konnte lediglich seine Meinung äussern. Dabei hat uns die Sprecherin der Frauenliste enttäuscht mit ihrer Vorhaltung, man sei für Nachverdichtung, aber nicht bei uns.

Richtig ist: Wir begrüssen die Schaffung von Wohnraum durch einen Heininger Investor, halten aber eine Verkleinerung des Gebäudes und mehr Stellplätze für notwendig.

Die Abstimmung zeigte: Die Mehrheit ist ähnlicher Meinung, die Frauenliste nicht.