Radfahren in Heiningen

Wir empfinden den Klimawandel für uns Menschen und alle anderen Lebewesen als bedrohlich, aber wir denken, dass wir in der Lage sind, ihn gemeinsam zu stoppen. Dabei folgen wir dem Grundsatz: Global denken, lokal handeln. Und wir sind überzeugt: Selbst wenn einige Länder (noch) nicht mitziehen, ist das kein Grund, hier vor Ort auch nichts zu tun.

Radfahren ist einer unseren vielen aktiven Beiträge zum Klimaschutz. Ausserdem ist es gesünder als Autofahren, wenn es von Autos getrennt auf eigenen, gepflegten Wegen stattfindet.

Wer es ernst meint mit der Förderung des Radfahrens, muss also den Fussgängern, den Radfahrern und den Autofahrern jeweils weitgehend eigene Wege geben. Andernfalls sind Unfälle und Konflikte vorprogrammiert und es wird keine gute Akzeptanz erreichbar sein.

Der Bestand an Radwegen in Heiningen bietet viel Optimierungspotenzial; bisher gibt es einige kurze, unvernetzte Radwegstücke. Der Radwegeplan aus dem Jahr 2000 sollte dringend überarbeitet und Prioritäten neu definiert werden.

Die Gesetzeslage zur Schaffung von Radwegen ist komplex, Gemeinden können vieles nicht alleine entscheiden und brauchen einen langen Atem.

Radwege werden nur angenommen, wenn sie erkennbar mehr Sicherheit bieten als Strassen. Insbesondere die Bedürfnisse von Kindern und Senioren müssen berücksichtigt werden. So genannte „Schutzstreifen“ -auch als Angebots- oder Suggestivstreifen bezeichnet- werden von den Autofahrern oft nicht respektiert und bieten dementsprechend eher wenig Schutz. Diese Lösung sollte also nur da gewählt werden, wo es wirklich keine Alternative gibt.

Besser sind „Radfahrstreifen“, die durch einen durchgezogenen Breitstrich (Zeichen 295) als Sonderwege gekennzeichnet und somit nicht Teil der Fahrbahn für Autos sind. Sie sind ausschliesslich Radfahrern vorbehalten.