Ü3-Kindergartenprovisorium: Der Gemeinderat Heiningen hat sich gestern mit knapper Mehrheit für eine Containerlösung statt für die Verwendung ungenutzter Schulräume entschieden.

Nach einer langen und kontroversen Diskussion fiel die Entscheidung mit einer Stimme Mehrheit auf eine Containerlösung. Die fünf Rätinnen der Frauenliste stimmten geschlossen für die Container, alle vier Mitglieder der Freien Wähler enthielten sich.

Wir hatten gemeinsam, klar und ausführlich auf unsere Bevorzugung des Umbaus der meist leerstehenden Räume im Souterrain der Schule hingewiesen. Dabei waren uns die Nutzung vorhandener Räume statt Containerbeschaffung sehr wichtig. Ausserdem bräuchte es dort weder Erschliessung, noch zeitraubende Ausschreibungen, weil die Gewerke an lokale Handwerker hätten vergeben werden können.

So sind wir nach wie vor überzeugt, dass die Ertüchtigung der Schulräume für eine provisorische Kindergartengruppe schneller und günstiger zu bewerkstelligen wäre, als die marktbedingt aufwändige Recherche nach geeigneten Containern, deren Preise und Lieferfristen, sowie die Schaffung der baulichen Genehmigungen und Durchführungen.

Zusätzlich sehen wir in der Umrüstung der -seit dem Verlust der Hauptschule äusserst selten genutzen- Lehrküche, des Handarbeits-, des Waschraums und von Nebenräume keine wesentliche Einschränkung der Gestaltungsfreiheit eine*r künftigen Rektor*in nach Rückgabe an die Schule am Ende der Provisoriumszeit.

Einzig und allein die „Satelliten“position ohne direkte räumliche Anbindung an ein „Stammhaus“ wäre ein gewisser Nachteil gewesen, weil die 600 m Fussweg z.B. vom Reuschwald bei notfallmässigen Aushilfen und zu Teambesprechungen einen personellen Mehraufwand und v.a. bei schlechtem Wetter Unannehmlichkeiten dargestellt hätten.

Wir hoffen nun im Sinne der Kinder und ihrer Eltern auf eine schnelle Realisierung und dass nicht äussere Faktoren noch einen Strich durch die Rechnung machen.