Frauen bei der aktiven Kommunalpolitik unterstützen !

Ansprechen:
• Direkte Ansprache, am besten durch andere Frauen, ist laut Studien der wichtigste
Erfolgsfaktor. Die meisten kommunalpolitisch aktiven Frauen sind durch einen Anstoß von
außen in die Kommunalpolitik gekommen.
• Niedrigschwellige Ansprache, die Lust auf politisches Engagement macht, kein Verirren in
Abkürzungen und parteiinternen Begriffen.
• Vor Ort vernetzen. Sprecht Frauen über zivilgesellschaftliche Organisationen, Vereine und
Initiativen an. Viele Frauen sind dort bereits engagiert und haben Lust, etwas zu
verändern.

Motivieren:
• Vorbildfunktion nutzen. Aktive Kommunalpolitikerinnen als Türöffnerinnen, die
Erfahrungen und Motivation teilen.
• Flexibilität ermöglichen. Alternative Sitzungsformate und -termine senken Hemmschwelle
und Teilhabehindernisse. Auch punktuelles bzw. kurzfristiges Engagement ernst nehmen
und wertschätzen.
• Netzwerke stärken. Der Austausch untereinander und mit bereits erfahrenen
Politikerinnen steigert bewiesenermaßen die Motivation und somit das Engagement von
Frauen. Das können informelle Frühstücke oder kreisübergreifende Netzwerktreffen sein.

Mitnehmen:
• Passende Strukturen. Offene und anschlussfähige Parteistrukturen, die eine
lebendige und ernstgemeinte Umsetzung des Anspruchs auf
Gleichberechtigung ermöglichen ( z.B. Redekultur, Quoten- und
Quorenregelung).
• Kompetenzen stärken & empowern: Möglichen Fragen frühzeitig begegnen
und entgegentreten (Wie sieht Politik im Alltag aus? Welche Ausschüsse
gibt es? Und wie läuft eigentlich eine Kandidatur ab?). Auch nach
Aktivierungsphase sind Angebote wichtig: Einstiegsbegleitung bei
Mandatsbeginn, aktiv auf Angebote des Landesverbands, der HBS und GAR
verweisen oder eigene Workshops organisieren ( z.B. Rede- und
Argumentationstraining).